
|
REGENSBURG.
Zur Frühjahrsversammlung des Kolping-Bezirksverbandes Regensburg
kamen 60 Delegierte aus 28 Kolpingfamilien.
Der BV umfasst das Gebiet der Stadt und große Teile des Landkreises Regensburg.
Der Vorsitzende Herbert Lorenz und seine Stellvertreter Herta Schindler
und Markus Neft sehen den BV gut aufgestellt.
Es gehörten ihm 3073 Mitglieder an.
280 davon arbeiteten ehrenamtlich im Vorstand.
Im abgelaufenen Jahr seien 974 Veranstaltungen angeboten worden,
die von 31 252 Teilnehmern besucht worden seien.
"Neue Mitte" für 30-Jährige Jugendleiter Florian Birkenseer berichtete von einer gelungenen Skifreizeit und einem für Juni geplanten Kleinfeldturnier. Teresa Brey stellte die "Neue Mitte" vor, eine Gruppe innerhalb des BV für Mitglieder um die 30, die keinen Bezug zu einer örtlichen Kolpingfamilie haben. Für sie sei ein eigenes Zeltlager im Sommer geplant. Die Kassiere des BV und der Fa- schingsgesellschaft Lusticania, Fritz Gahr und Margit Hauke, wurden entlastet. Kirche in Zeit der Umstrukturierung Bedenkenswert sei in diesem Zusammenhang die Einschätzung von Kardinal Kasper: "Die Kirche in Deutschland steht in einem schwierigen Übergang von einer milieu- gestützten Volkskirche zu einer neuen Gestalt, welche kaum erst in Umrissen deutlich ist." Sie müsse sich in einem weithin säkularisierten und pluralistisch gewordenen Umfeld behaupten. Das bringe Unruhe und werfe Fragen auf, wie es weitergehen solle. |
Andern nicht das Leben versalzen Bezirkspräses Siegfried Schweiger erinnerte angesichts der derzeit laufenden Image- kampagne des Kolpingwerkes, "Wir sind Kolping!", an das Bibelwort, dass die Christen das Salz der Erde sind. Das Salz habe in der Antike vier Wirkungen gehabt: Es bewahre vor Fäulnis, würze fade Speisen, reinige und sei ein Zeichen für den Bund zwischen Gott und den Menschen. |
|
REGENSBURG. Im Zuge diverser Veranstal- tungen
hat die Regensburger Faschings- gesellschaft Lusticania Spenden
für das sozialpädagogische Zentrum St. Leonhard gesammelt.
333 Euro kamen dabei zusammen.
Den Betrag überreichte eine Abordnung der Lusticania
nun an Josef Parstorfer, den Leiter das Zentrums St. Leonhard.
![]()
Vertreter der Faschingsgesellschaft Lusticania
überreichten die gesammelten Spendengelder
an Josef Parstorfer, den Leiter
des sozialpäda- gogischen Zentrums St. Leonhard (links).
(Foto: Lusticania) |
FÖRDEVEREIN ST. LEONHARD
Der St.-Leonhardi-Verein wurde 1872 in Regensburg gegründet. Er hatte von Anfang an eine Zielsetzung: Den sozial schwachen Familien und der Arbeiterschicht der Stadt sollte bei der Erfüllung ihrer Erziehungs- aufgaben geholfen werden. Dieses Werk der Nächstenliebe wird aktuell fortgesetzt von den Mitgliedern des St.-Leonhardi-Vereins. Die Mitglieder setzen sich mit Rat und Tat und mit persönlichen Einsatz ehrenamtlich für die Belange der dem Sozialpädagogischen Zentrums Sankt Leonhard anvertrauten Kinder und Jugendlichen ein. |

|
EHRUNG Der Präses erhielt die Ehrennadel
des Diözesanverbands. nach 25 Jahren verlässt er den Bezirksvorstand.
REGENSBURG. Bei der Frühjahrsver- sammlung des Kolpingwerkes Bezirksverband (BV) Regensburg wurde Bezirksvizepräses Franz Matok mit der Ehrennadel des Diözesanverbandes ausgezeichnet. |
Eine Kopie, von dem mittlerweile verstorbenen Regensburger Bildhauer
Max Raiger, steht in der Vorhalle des Kolpinghauses.
Die Figurengruppe zeigt den Gesellenvater,
wie er einem jungen Menschen die Hand gibt.
Schweiger verwies auf eine Episode aus dem Leben von Kolping.
Als dieser von einem Mitbruder gefragt wurde,
was er denn als Präses seinen Vereinsmitgliedern anbieten solle,
habe Kolping gesagt:
"Bewege dich eine Zeit lang ganz unbefangen unter den Gesellen.
Lerne ihre Lebenssituation kennen.
Dann weißt du auch, was sie bedürfen und woran sie Interesse haben."
|

|
TURNIER 14 Teams traten bei der Bezirksmeisterschaft an.
Bei den Herren siegte die Mannschaft aus Sinzing.
TEGERNHEIM. Die Kolpingsfamilien trugen auf den Tegernheimer Kegelbahnen in der Mehrzweckhalle am Hohen Sand Meister- schaften im Kegeln des Bezirksverbandes Regensburg aus. Insgesamt stellten sich 14 Mannschaften aus zehn Kolpingsfamilien (KF) dem Turnier. |
Bei den Herren hatte die KF Sinzing die Nase vorn mit 1171 Punkten.
Die KF St. Emmeram konnte mit 1050 Punkten den zweiten Platz einfahren,
vor Herz Jesu mit 932 Punkten.
Bei den gemischten Mannschaften erreichte die KF St. Bonifaz/ St. Georg
mit 1067 Punkten vor der KF Eilsbrunn (1025) und der KF Albertus Magnus (948)
den ersten Platz.
In der Jugendmannschaftswertung siegte die KF Alteglofsheim
mit 801 Punkten vor der KF St. Emmeram mit 578 Holz.
(lps)
|

|
VON DANIEL STEFFEN, MZ
KOLPING
Das Konzept des Bezirks- verbands wendet sich an Mitglieder
von etwa 30 bis 40 Jahren.
Bezirksvorsitzender Herbert Lorenz wurde im Amt bestätigt.
REGENSBURG. Herbert Lorenz bleibt für drei weitere Jahre Bezirksvorsitzender. Die 64 anwesenden Mitglieder bestätigten ihn bei den Neuwahlen einstimmig im Amt. Auf seine Stellvertreter Herta Schindler und Markus Neft entfielen jeweils 62 beziehungsweise 63 Stimmen. Damit wurde der Führung das uneingeschränkte Vertrauen ausgesprochen. |
Die gleichnamige Faschingsgesellschaft ist Bestandteil des Kolping-Bezirksverbandes. |
|
VEREINE Der Vorstand der Kolping- familien Regensburg
zog überwiegend positive Bilanz und nahm Stellung
zu den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche.
VON FLORA JÄDICKE, MZ
REGENSBURG. Bei der alljährlichen Bezirks- versammlung im Frühjahr konnten Vorstand und Delegierte auf ein gutes Jahr 2009 zurückblicken. Neben den verschiedenen Berichten, der Entlastung des Kassenführers und der Vorstellung des neuen Versicherungs- partners Pax Versicherungsdienste stand vor allem die aktuelle Situation um Kinderschänder und die Fälle von Kindesmisshandlung in der katholischen Kirche im Fokus des Schriftwortes von Bezirkspräses Siegfried Schweiger. "Die Täter vor Gericht stellen" Im offiziellen Text der Diözese für den diesjährigen Kreuzweg hieße es unter anderem "Herr rufe diejenigen zur Umkehr, die die Würde von Kindern nicht respektieren." Diese Bitte wollte Schweiger auch auf das "unsägliche Leid, das wir mit sexuellen Übergriffen auf Kinder verbinden" verstanden wissen. Nirgendwo, so der Präses, sei der psychische Schaden so groß wie bei missbrauchtem Vertrauen in der Familie und der Kirche. Er stehe daher hinter der Forderung: "solche Vorkommnisse und das Schweigen müssen rückhaltlos aufgeklärt werden. Die Opfer müssen entschädigt werden und die Täter vor Gericht gestellt". Ruf nach besserer Jugendarbeit Erfreulicher fiel der Jahresbericht aus. Zwar war 2009 finanziell weniger einträglich, dafür aber hätten sich die Kolpingfamilien gesellschaftlich bestens entwickelt, verkündete der Bezirksvorsitzenden der Kolpingfamilien Herbert Lorenz. Unter dem Leitwort "Gemeinsam über Brücken gehen - Soziale Zukunft mitgestalten!" stieg die Mitgliederzahl auf 3097 an. Rund 30636 Gäste nahmen an den 865 Kolpingveranstaltungen teil. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich die Kultur und Freizeitangebote mit 9282 Teilnehmern und die Themen "Glaube und Religion". Weniger Interesse dagegen finden "Adolph Kolping und sein Werk". |
![]()
Sie distanzieren sich deutlich von den Skandalen
in der katholischen Kirche: Bezirksvorsitzender Herbert Lorenz (v.l.),
sein Stellvertreter Markus Neft
sowie Bezirkspräses Siegfried Schweiger.
(Foto: Jädicke)
GUT ZU WISSEN
Das Kolpingwerk ist in 60 Ländern aktiv mit rund 2700 Kolpingsfamilien.28 davon wirken in Regensburg, 15 im Stadtgebiet Regensburg und 13 im Landkreis Regensburg. Von den 3097 Mitgliedern in Regensburg sind 281 ehrenamtlich als Vorstände wirksam. Der deutsche Zentralverband hat rund 270000 Mitglieder. |

|
ENGAGEMENT Der Bezirkskolpingsver- band ehrte Siegfried Schweiger,
der seit 25 Jahren Bezirkspräses ist.
REGENSBURG. 28 Kolpingsfamilien mit 3100 Mitgliedern zählt der Bezirksverband Regensburg im Kolpingwerk Sein geistlicher Leiter ist seit 25 Jahren Studiendirektor i. R. Siegfried Schweiger. Im Anschluss an die Fasten predigt in St. Emmeram wurde im Pfarrheim das 25-jährige Jubiläum von Siegfried Schweiger als Bezirkspräses gefeiert. Der Geistliche, hauptamtlich von 1972 bis 2005 Religionslehrer an der Kerschensteiner Berufsschule in Regensburg, arbeitet seit 38 Jahren als Seelsorger in der Pfarrei St. Emmeram mit. |
BEZIRKSPRÄSES SEIT 25 JAHREN
Studiendirektor i.R. Siegfried Schweiger ist seit 25 Jahren
Präses des Bezirksverbands.Der Verband zählt 28 Kolpingsfamilien mit rund 3100 Mitgliedern. Gerne zitiert Schweiger dabei den Emmeramer Kolpingssohn Hans Igl, der im April 1945 von den Nazis gehängt wurde. Dieser sagte in der Emmeramer Sakristei: "Wir alle müssten mehr Mut haben." |

|
AUSZEICHNUNG Kolpingverband verleiht Altbürgermeister
Hofmaier die Goldene Ehrennadel / "Motor der Bewegung"
|
Da sich Hofmaier bei den Feiern zum 30-jährigen Jubiläum im September
auf einer Auslandreise befand, holte der Bezirksvorstand
diese Auszeichnung für seinen Ehren- vorsitzenden
in einer adventlichen Feierstunde nach.
Dabei würdigten Bezirkspräses Siegfried Schweiger
und Bezirksvorsitzender Herbert Lorenz
Alfred Hofmaiers Verdienste als Brückenbauer.
|


|
REGENSBURG.
Unter der Regie der Jugend- leiterin Daniela Weiß
und ihrem Team fanden auf dem RT Gelände die diesjährigen Kolpolympics
des Kolping Bezirksverbandes Regensburg statt.
|
|
|
REGENSBURG (al/sm) - Unter dem Motto "Gemeinsam über Brücken gehen"
haben sich die Delegierten der Kolpingfamilien
und die Mitglieder des Bezirksvorstandes
einschließlich des Jugendteams zur Kolping-Bezirksversammlung
im Regens- burger Kolpinghaus getroffen.
Bezirks- vorsitzender Herbert Lorenz empfing mehr als 60 engagierte Kolpingleiter
mit denen er gemeinsam auf das vergangene Jahr blickte,
aber auch einen Ausblick auf das Jahr 2009 gab.
|
![]()
Zogen eine positive Bilanz des Kolping-Bezirks Regensburg:
Stellvertretende Bezirksvorsitzende Hertha Schindler,
Bezirksvorsitzender Herbert Lorenz,
Bezirkspräses Siegfried Schweiger und
Stellvertretender Bezirksvorsitzender Markus Neft.
(Foto: Lukesch) |


|
NEUWAHLEN Die Kolpingsfamilien wählten neue Vorstandschaft.
|
|
|
JUBILÄUM Die Kolpingsfamilie Steinweg hat mit ihrem geistlichen Leiter gefeiert. STEINWEG. Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 70-jährigen Priesterjubiläum von Studien- direktor a.D. und BGR Franz-Xaver Zettler war der Fest- und Dankgottesdienst in der Kapelle Steinweg mit "seiner" Kolpingsfamilie. In der mit über 80 Personen gefüllten Hauskapelle Steinweg feierte der Jubelpriester mit der Kolping-Gemeinschaft und der Pfarrei die Heilige Eucharistie. Dank für persönliche Freundschaft Scharf dankte dem Jubelpriester auch für die persönliche Freundschaft und Wegbegleitung, die ihm der Jubilar geschenkt hat. "Wir freuen uns, dass es dich, lieber Präses Zettler, gibt und du uns an deinem Leben teilhaben lässt", so stellte der Prediger unter dem Beifall der Gläubigen fest. Pfarrherr Walbrun dankte für die hilfreiche und selbstlose Mitarbeit über 60 Jahre hinweg in der Pfarrei Heiligste Dreifaltigkeit. "Herausragendes geleistet" Seit 21. Februar 1949 ist Zettler der geistliche Leiter der Kolpingsfamilie Steinweg, sagte die Vorsitzende Erika Hroß beim Empfang der Kolpingsfamilie im Pfarrheim. Im Auftrag von Oberbürgermeister Hans Schaidinger, über- brachte Bürgermeister a.D. Alfred Hofmaier die Glückwünsche der Stadt. Er dankte für den 25-jährigen Dienst im Schulwesen, den der Jubilar in der Berufsschule von 1952 bis 1977 geleistet hat. Rund 20000 junge Menschen wurden dabei auf den Weg ins Berufsleben begleitet. |
![]()
Franz Xaver Zettler seit 70 Jahren Seelsorger.
(Foto: Pfarrei) 96-Jähriger noch rüstig Trotz seiner altersbedingten körperlichen Verfassung konnte Franz Zettler sein 70. Priesterjubiläum (und nachträglich auch seinen 96. Geburtstag, dieser war am 26. Januar 2008) in rüstiger Verfassung feiern - und nach wie vor mit kräftiger Stimme überzeugen, so auch bei Gebet und Gesang. |
|
|
Die Faschingsgesellschaft spendet seit vielen Jahren für einen guten Zweck.
Dieses Jahr half der Zufall bei der Auswahl mit.
Frau Hauke - neben Margit und Armin Hauke sind auch deren Söhne
Michael und Markus bei der Lusticania aktiv - dekorierte gerade
enen Veranstaltungssaal, in dem an diesem Abend eine Spendenübergabe
an den Mukoviszidose-Verein stattfinden sollte. Hier hörten die
Haukes zum ersten Mal von dieser schrecklichen Krankheit
und erklärten sich spontan bereit, diesen Kindern mit Hilfe
der Lusticania zu helfen. Auch die Präsidiumsmitglieder stimmten dem Vorhaben
sofort zu, so dass der Zweck der Sammlungen während der Saison feststand.
|
|
|
![]()
Bürgermeisterin Petra Betz:
"Ehrenamtliches Engagement ist
unbezahlbar geworden."
(Foto: lo) 50 Jahre Faschingsfrohsinn
|

|
Sport, Spiel, Spaß und Soziales |
Im vergangenen Jahr sind neben vielen Fahrten,
Unterhaltungsangeboten und den traditionellen KolpOlympics
auf dem RT-Gelände auch wieder viele caritative Aktionen
wie Altkleider- und Altpapiersammlung
über die Bühne gegangen. "Die Erlöse kommen auf direktem,
völlig unbürokratischem Wege Bedürftigen zugute",
sagt Bezirksvorsitzender Lorenz.
Auch das neue Jahr bringt viele Aufgaben,
so will man auch wieder vor allem in der Kinder-
und Familienarbeit fördern und die Jugend unterstützen.
Auch der kulturellen Arbeit soll viel Raum gegeben werden.
Höhepunkt KolpOlympics
Die KolpOlympics im Bezirksverband des Kolping- werkes sind ein Höhepunkt des Kolpingjahres. Im Bild die vormalige Jugendleiterin Teresa Brey bei einer Balanceaktion. Foto: privat
|